Kantersieg in Pullach

Kaum zu glauben, aber wahr. Der SE Freising, der so schlecht in die Saison gestartet ist, hat beim Bayernligaabsteiger SV Pullach sage und schreibe mit 8:2 gewonnen und die Rote Laterne in der Landesliga Südost abgegeben. Die Freisinger waren in diesem Spiel in allen Belangen überlegen und zeigten ein sehr gutes Spiel. Es wurde gut und schnell kombiniert, es wurde gekämpft und eindrucksvoll nach vorne gespielt. Trainer Florian Bittner zeigte sich allerdings nach dem Spiel überrascht, wie schwach sich der SV Pullach präsentiert hat, seine Mannschaft dagegen habe nahtlos an die gute Leistung gegen Wasserburg angeknüpft, hohe Laufbereitschaft und Spielfreude gezeigt. Das einzige, was er zu kritisieren hatte, war das Spiel zulange spannend gemacht und den Sack nicht eher zugemacht zu haben. „Wir haben eine Superleistung gezeigt“, fasste Bittner zusammen.

Er selbst war es, der den Torreigen schon in der 1. Minute eröffnete, alser eine butterweiche Flanke von Frederic Ris

Den Sack nicht zugemacht

Endlich ist er da, der erste Punkt für den SEF in der Landesliga-Saison 22/23. Trotzdem kann man mit diesem 2:2 gegen den TSV 1880 Wasserburg nicht zufrieden sein, denn es wäre mehr drin gewesen. „Wir haben ein hervorragendes Spiel gezeigt“ sagte dann auch Trainer Florian Bittner, „aber wir haben versäumt den Sack zuzumachen“.

Bittner konnte gegen den Bayernliga-Absteiger wieder auf mehr Stammkräfte zurückgreifen und im Tor stand Max Oswald, der seine Corona-Erkrankung endlich überwunden hat. Er musste dann auch schon in der 5. Minute sein ganzes Können zeigen. Ansonsten beherrschten die Freisinger Spiel und Gegner und in der 9. Minute fiel dann auch das 1:0, als Alexander Eppink ein schönes Zuspiel von Daniel Zanker verwertete. Kurz darauf hätte der sehr auffällig agierende Christian Schmuckermeier erhöhen können, schoss aber knapp am langen Pfosten vorbei. Und dann passierte das, was Bittner besonders ärgerte. „Die schießen einmal aufs Tor und der Ball ist drin“. Ein Freistoß war es, den Leon Simeth auf 20 Metern direkt insKreuzeck zirkelte. Doch die Freis

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Volle Katastrophe

Was willst du machen, wenn von 26 Spielern 13 ausfallen, weil sie verletzt, krank oder mit Corona infiziert sind. Dann wird selbst ein relativ großer Kader ganz schnell ganz klein und dann müssen schon Spieler aus der A-Jugend geholt werden, damit noch wer auf der SEF-Auswechselbank sitzt. Die Restmannschaft mag sich da zwar mühen, aber so Spiele wie gegen den SSV Eggenfelden gehen dann eben schon mal verloren, klar verloren. 0:5 hieß es am Samstag nach 90 Minuten. Kommentar von Trainer Florian Bittner, der wegen einer Verletzung auch nicht spielen konnte: „Volle Katastrophe“.

Vorne fehle es einigen Spielern am Tempo, hinten an der Konzentration, „wir bekommen zu leichte Tore“, sagte er. Und so nahm schon in der 5. Minute das Unheil seinen Lauf. Nach einem Einwurf versagte die Abwehr im Kollektiv. Zwei Spieler schlugen daneben, der Torwart griff daneben und es stand 0:1. In der 10. Minute erhöhte Eggenfelden auf 0:2. Nach einem Eckball brachte die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone und schon war es passiert. Selbst hatte der SEF in der 1. Halbzeit nicht den Hauch einer Chance.

Recht viel besser lief es auch nach dem Wechsel nicht. Maximilian Rudzki hatte s

Zu viele Fehler

Wenn man nach zwei Spieltagen mit null Punkten und 3:9 Toren am Tabellenende der Landesliga steht, dann muss man wohl von einem klassischen Fehlstart in die neue Saison sprechen. Nach der 1:5-Niederlage des SEF in Geretsried wurde am Dienstagabend daheim vor 180 Zuschauern mit 2:4 gegen die SpVgg Landshut verloren. Mehr noch als die Niederlage war es die Art und Weise, wie die Freisinger auftraten, die nachdenklich machte. In der ersten Halbzeit war wenigstens noch die Abwehr stabil, nach dem Wechsel patzte auch sie. Und nach vorne ging eigentlich 90 Minuten lang wenig bis nichts. Es wurden unentwegt Fehlpässe gespielt, keine Chancen produziert und die Bälle kaum erobert, schon wieder verloren.

Das erste Tor erzielten trotzdem die Freisinger, weil sich in der 35. Minute Christian Schmuckermeier ein Herz nahm und aus 16 Metern abzog. Der Ball schlug unhaltbar links unten ein. Zwei Minuten später folgte ein schlechter Abwurf von Jonas Trost, der immer noch die beiden Stammtorhüter ersetzen muss, doch er machte seinen Fehler umgehend mit einer Glanzparade wieder gut. In der 38. Minute aber hatte er keine Chance. Ecke, Kopfball, Tor, der Klassiker, und Lands