An einem guten Tag können wir jeden schlagen, hatte Trainer Alex Schmidbauer im Vorfeld gesagt. Aber dieser Freitagabend in Manching war kein guter Tag für den SEF. Mit 3:0 verloren die Freisinger gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Nord, auf den sie jetzt schon 16 Punkte Rückstand haben.

Schon nach drei Minuten lag der Ball im Freisinger Tor, doch zum Glück war es Abseits. In der 8. Minute aber dann doch die frühe Führung für die Platzherren. Abdel Abou-Khalil hatte getroffen, der in der Vorwoche beim 5:4-Sieg in Lerchenau einen Viererpack geschnürt hatte. In der 15. Minute dann die beste Chance der Freisinger im gesamten Spiel. Jozo Bobonja hatte sich ein Herz genommen und aus der dritten Reihe geschossen. Der Manchinger Torhüter konnte den Ball gerade noch an die Latte lenken. Die Manchinger hatten in der Folge noch einige Chancen, trafen in der 36. Minute auch nochmal, aber wieder entschied der Schiedsrichter auf Abseits.

Nach dem Wechsel legte der Tabellenführer flott los und hatte gleich vier gute Chancen, wobei immer wieder Abou-Khalil seine Füße im Spiel hatte. Doch Torhüter Trost zeigte Glanzparaden. Doch in der 69. Minute war er nach einem Konter machtlos. Rainer Meisinger war der Torschütze zum 2:0. Doch es kam noch schlimmer. Unmittelbar nach dem Anstoß verloren die Freisinger nach einem katastrophalen Abspielfehler den Ball und Manchings Sebastian Graßl nutzte das gnadenlos zum 3:0 aus.

„Wir sind eben in manchen Situation noch zu grün hinter den Ohren“, sagte Schmidbauer nach dem Abpfiff, „und sterben in Schönheit“. Sein SEF spiele zwar schönen Fußball, schaffe es aber momentan nicht in die gefährlichen Zonen. Die Manchinger seien optisch nicht besser gewesen, hätten aber immer wieder lange Bälle gespielt und seien damit sehr gefährlich gewesen. „Diese Niederlage tut weh“, so Schmidbauer, „da wäre mehr drin gewesen“.

Für den SEF im Einsatz: Jonas Trost, Julius Kleimann, Alexander Mrowczinski, Michael Schmid, Fabian Löw (83. Uros Cicmil), Felix Fischer, Jozo Bobonja (83. Niklas Tatzer), Staas Mitko, Maximilian Rudzki, Julian Kristo, Mesut Toprak (66. Edward Johnson).