Drittes Spiel gegen einen Regionalligisten und wieder nicht verloren. Der SE Freising hinterließ auch beim SV Wacker Burghausen einen guten Eindruck und holte sich ein 2:2, das durchaus verdient war. Dabei war fast die gesamte Offensive mit Andreas Hohlenburger, Pascal Preller und Florian Schmuckermeier nicht dabei, „aber dann müssen eben andere die Tore schießen“, sagte Trainer Alex Plabst.
Der erste fiel schon in der 5. Minute. Daniel Gädke war an der Strafraumgrenze gefoult worden, Daniel Müller legte sich den Ball zum Freistoß zurecht und schoss ihn durch die Mauer rechts unten ins Tor. Die Burghausen hatten zuvor und danach einige gute Chancen und kamen in der 17. Minute auch zum Ausgleich. Sammy Ammari hatte aus 16 Metern abgezogen und der Ball schlug unhaltbar für den guten SEF-Torhüter Boris Hrvacanin halbhoch im linken Eck ein.
Nach der Pause dauerte es wieder nur wenige Minuten, dann lag der SEF erneut in Führung. Gädke war an der Mittellinie angespielt worden, ließ nur kurz abtropfen, Florian Bittner rannte mit dem Ball ungehindert 30 Meter auf das Tor zu und schoss ein. In der 60. Minute ließ sich die Freisinger Abwehr schulbuchmäßig ausspielen: Steilpass, Querpass, Tor durch Mathis Lange. Eine Viertelstunde vor dem Ende brannte es dann lichterloh im SEF-Strafraum, ein Schuss musste auf der Torlinie geklärt werden, der Nachschuss landete am Außenpfosten. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff hatte dann Lukas Treffler die Chance zum Siegtreffer, sein Kopfball landete aber nur an der Latte.
Trainer Plabst war zufrieden, „wir waren relativ präsent“, sagte er, „und haben im Rahmen unserer Möglichkeiten wieder ein recht ordentliches Spiel gemacht“. Leider, so Plabst, habe seine Mannschaft immer wieder Phasen. „in denen wir uns selbst in Schwierigkeiten bringen“.
Für den SEF im Einsatz: Boris Hrvacanin, Nikolai Davydov (46. Florian Machl), Sebastian Hofmaier, Andreas Schredl, Daniel Müller (69. Osaro Aiteniora), Sebastian Thalhammer, Florian Bittner (55. Lukas Treffler), Robert Rohrhirsch, Josef Moosholzer (46. Jonas Mayr), Daniel Zanker (46. Dominik Schleicher), Daniel Gädke (55. Kevin Günaydin).